Historisches Trainingscamp und Turnier in Nepal
In Nepal fand ein besonderes Trainingscamp in der Nationalhalle statt, das einen wichtigen Meilenstein für den Tischtennissport des Landes darstellt. Organisiert wurde der gesamte Anlass vom Schweizer Pavel Rehorek, der damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung des nepalesischen Nachwuchses und zur Weiterentwicklung des Tischtennissports vor Ort leistete. Ermöglicht und unterstützt wurde das Projekt auch durch grosszügige Sponsoren, deren Engagement einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Durchführung des Anlasses leistete.
Zum ersten Mal in der Geschichte Nepals wurde die Nationalhalle mit insgesamt zwölf Tischtennistischen für ein Trainingscamp dieser Art ausgestattet. Die eindrückliche Kulisse bot den Spielerinnen und Spielern optimale Bedingungen, um gemeinsam zu trainieren und sich sportlich weiterzuentwickeln.
Am Trainingscamp nahmen über 50 Spieler teil, darunter Athleten der AVM-Schule sowie weitere Spieler des nationalen Kaders. Vertreten waren die besten Nachwuchsspieler Nepals in den Alterskategorien U13, U15, U17 und U21. Um ein möglichst gezieltes und altersgerechtes Training zu ermöglichen, wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt: U13 und U15 trainierten gemeinsam, während U17 und ältere Spieler eine zweite Trainingsgruppe bildeten.
Eine besondere Herausforderung stellte die Ausstattung der Halle dar. Ursprünglich standen dort lediglich sechs Tische zur Verfügung. Die zusätzlichen Tische wurden eigens von der AVM-Schule zur Nationalhalle transportiert, sodass schliesslich zwölf Tische für das Trainingscamp genutzt werden konnten. Diese besondere Infrastruktur ermöglichte es, mit einer grossen Anzahl von Spielern gleichzeitig und unter optimalen Bedingungen zu trainieren.
Auch die Coaches zeigten sich äusserst zufrieden mit dem Ablauf und den Ergebnissen des Camps. Sie bewerteten die Durchführung als mehr als gelungen und sprachen sich dafür aus, dieses Trainingsformat auch in Zukunft weiterzuführen. Neben den sportlichen Inhalten war insbesondere der Austausch mit den nepalesischen Trainern von grosser Bedeutung. Gemeinsam wurden Ideen, Perspektiven und mögliche Entwicklungsschritte für die Zukunft des Tischtennissports in Nepal diskutiert.
Vom Trainingscamp zum Turnier
Nach Abschluss des Trainingscamps wurde die Halle für das anschliessende Turnier umgebaut. Die Anzahl der Tische wurde von zwölf auf sechs reduziert, um mehr Platz für die Wettkampfatmosphäre und die Organisation der Spiele zu schaffen.
Eine besondere Regelung machte das Turnier zusätzlich spannend: Spieler, die in ihrer jeweiligen Alterskategorie das Halbfinale erreichten, durften auch in der nächsthöheren Alterskategorie antreten. Dadurch erhielten die erfolgreichsten Nachwuchsspieler die Möglichkeit, sich mit älteren und erfahrenen Gegnern zu messen und wertvolle Wettkampferfahrung zu sammeln.
Der Finaltag bildete den Höhepunkt der Veranstaltung. Die Spiele wurden an einem einzelnen Tisch ausgetragen, der praktisch als «Center Court» diente. Damit rückten die Finalisten besonders in den Mittelpunkt und die Zuschauer konnten die entscheidenden Begegnungen in einer konzentrierten Wettkampfatmosphäre verfolgen.
Die Bedeutung des Anlasses wurde auch durch die Anwesenheit von politischen Vertretern und des nepalesischen Sportministers unterstrichen. Ihr Besuch zeigte, dass der Tischtennissport und insbesondere die Förderung junger Talente auch auf politischer Ebene Aufmerksamkeit erhalten.
Ein wichtiger Schritt für die Zukunft
Das Trainingscamp und das anschliessende Turnier waren weit mehr als zwei sportliche Veranstaltungen. Sie boten eine Plattform für die Förderung des Nachwuchses, den Austausch zwischen Trainern und die Weiterentwicklung des nationalen Tischtennissports in Nepal.
Die erstmalige Nutzung der Nationalhalle mit zwölf Tischen, die Teilnahme von über 50 Spielern und die positive Rückmeldung der Coaches unterstreichen das Potenzial dieses Formats. Gleichzeitig legte der Austausch mit den nepalesischen Trainern eine wichtige Grundlage für zukünftige Projekte und eine nachhaltige Zusammenarbeit.
Der Anlass zeigte eindrücklich, was durch gemeinsames Engagement, gute Organisation und eine klare Vision für die Nachwuchsförderung erreicht werden kann. Dank des Einsatzes von Pavel Rehorek, der Unterstützung der AVM-Schule und des grosszügigen Engagements der Sponsoren konnte ein wichtiger Impuls für die weitere Entwicklung des Tischtennissports in Nepal gesetzt werden.